Schlösser & Burgen

Hürbener Wasserschloss

Das Wasserschloss in Hürben repräsentiert den ehemaligen Verwaltungssitz des einst selbstständigen Dorfes und heutigen Stadtteils von Krumbach. Der Kernbau des dreistöckigen Satteldachbaus, eine Fachwerkkonstruktion, wurde um 1474 im Auftrag des damaligen Ortsherren, Hans von Freiberg, errichtet. Ursprünglich ist von einem Wasserschloss mit Ringgraben auszugehen, einem Bautyp, wie er von den Weiherhaus-Darstellungen Albrecht Dürers bekannt ist. Wasser sucht der Besucher allerdings rund um das Bauwerk vergebens. Weder ein Graben noch ein See , noch ein Kraftwerk ist um dieses Gebäude in Sicht.
Das heutige Erscheinungsbild mit den charakteristischen Stützpfeilern über den beiden Untergeschossen und der wiederhergestellten Fassadenmalerei ist zwischen 1780 und 1786 entstanden. Eine Gesamtinstandsetzungsmaßnahme gab es im Jahr 1978
Heute ist im Hürbener Wasserschloss die Volksmusikberatungsstelle des Bezirks Schwaben untergebracht, daher ist nur eine Besichtigung von außen möglich. 

Schloss Reisensburg

Die Besiedlung des Burgplatzes reicht bis in die Bronzezeit zurück. Die erste Burganlage wurde in der ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts vom Geographen von Ravenna genannt. Unweit der Donau gelegen wurde der Bau 955 nach Christi als Trutzburg durch die aus Bayern vertriebene Luitpoldinger Herzogsfamilie Reisensburg errichtet. Die Burg wurde im 16.Jahrhundert in ein Schloss umgebaut und erweitert, um nach einem Großbrand im 18. Jahrhundert nochmals grunderneuert zu werden.1966 erwarb die Universität Ulm das Burgschloss. Seitdem beherbergt die Reisensburg eine Begegnungs- und Tagungsstätte, die 1997 in eine Stiftung der Uni überführt wurde.. Auch wenn das Erkunden des Inneren auf Grund der universitären Nutzung schwierig ist, lässt sich auch viel der faszinierenden Geschichte des Hauses von außen ablesen. Die VHS Günzburg bietet in jedem Semester zwei Führungen durch die Burg an.  

Schloss Autenried

Auf dem Gelände stand den Überlieferungen nach früher eine Burg, die Anfang des 18. Jahrhunderts vom damalige Besitzer Freiherr von der Halden abgerissen wurde.
Baumeister Reiner aus Ichenhausen errichtete ein Schloss, das durch die großzügige Anlage Residenzcharakter hat. 1805 wurde die Fassade im klassizistischen Stil umgestaltet. 1959 erwarb die orthodoxe Kirche das Bauwerk und über das Slawistische Institut wurde das Ikonenmuseum im Schloss eingerichtet. So hat das gut 600 Einwohner zählende Dorf Autenried rekordverdächtige 2 Museen, da es seit 2010 im historischen Dachstuhl des Autenrieder Amtshauses auch noch ein Brauereimuseum gibt.
Das Ikonenmuseum ist mit über 2000 Ikonen (Kultus- und Heiligenbilder der Ostkirchen) und etlichen hundert kunstgewerblichen Exponaten: Bronzegüssen, Goldschmiedearbeiten, Stickereien, lithurgischen Gewändern, Holzschnitzereien, Elfenbeinarbeiten, das größte Museum für ostkirchliche Kunst außerhalb der slawischen Länder und Griechenlands. Der Museumsbestand reicht vom Frühchristentum bis zur Gegenwart, mit dem Hauptgewicht 16., 17., 18. und 19. Jh.

Unteres und Oberes Schloss Ichenhausen

Unteres Schloss
Oberes Schloss

Das barocke ehemalige Untere Schloss wurde 1697 anstelle eines alten Burgbaues errichtet. Ab 1860 diente der Bau über ein Jahrhundert als Schulhaus der Gemeinde. Nun ist dort das Bayerische Schulmuseum untergebracht.
Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen stellt in einem weitgespannten Überblick die Entwicklung des Schulwesens über mehrere tausend Jahre dar. Im Unteren Schloss wird die Schulgeschichte in einer konzentrierten Themenfolge entfaltet. Diese reicht von den Anfängen schulerischer Erziehung in den schriftlich fundierten Kulturen der Sumerer und Ägypter, den abendländischen Ausprägungen in Antike, Mittelalter und Neuzeit bis hin zum Schulwesen der Gegenwart.

Der schmucke Bau des ehemaligen Oberen Schlosses mit seinen polygonalen Eckerkern wurde 1566 von Hans Friedrich von Roth erbaut. Seit 1927 dient das Gebäude als Rathaus. Der westliche Anbau wurde 1982 errichtet.

 

 

Schloss Neuburg a.d. Kammel

Das Schloss Neuburg an der Kammel thront weithin sichtbar über dem Kammeltal zwischen Günzburg und Krumbach. Die exklusive Lage, inmitten einer weitläufigen Parklandschaft von über 100.000 m² mit altem Baumbestand und großem Wildgehege, ist fast schon märchenhaft.
Der Ursprung von Schloss Neuburg an der Kammel liegt im Dunkel der vorchristlichen Jahrhunderte. Vermutlich war der Platz auf einer Anhöhe bereits für die Kelten von strategischer Bedeutung.
1524 wurde die Schlossanlage durch die Kaufleute Vöhlin erworben. Laut Inschrift über dem Spitzbogentor ließen der Patrizier Christoph Vöhlin und dessen Gemahlin Veronika von Freyberg von 1562 bis 1567 das Schloss errichten. Die alte Burg wurde abgebrochen.
Während des Dreißigjährigen Krieges  erlitt das Bauwerk durch Brand erheblichen Schaden. Um 1658 wurde das ruinierte Schloss durch Vöhlin im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. Eine weitere Modernisierung der Räume erfolgte von 1720 bis 1730. Als die Familie Vöhlin im Mannesstamm erlosch, erbten die Töchter das Schloss, die dort bis 1816 wohnten. Nachfolgend fiel das Areal an die bayerische Krone und wurde an das freiherrliche Geschlecht Aretin verliehen, das bis 1984 Eigentümer war. Nach dem Verkauf durch die Aretins wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt.
Seit 1998 wird die Schlossanlage als Gastronomiebetrieb genutzt. Die gastronomische Nutzung der gesamten Schlossanlage erstreckt sich auf private, öffentliche und Firmenveranstaltungen. Schlossherr ist Herr Baumann, der das Schloss Neuburg zusammen mit seiner Frau und seinem Team mittlerweile zu einem romantischen Schmuckstück bzw. zu einem Hochzeitsschloss entwickelt und etabliert hat.
Für die Öffentlichkeit von Interesse sind die 1-4 mal monatlich angebotenen Candlelight-Dinner sowie der Weihnachtsmarkt, der an 4 Adventswochenenden um die 15.000 Besucher zum Schloss Neuburg an der Kammel bringt.
Ansonsten kann das Schloss nur nach Vereinbarung besichtigt werden. Als besondere Note kann der Markt Neuburg a.K. von sich behaupten, dass er sowohl an der Günz als auch am Fluss Kammel liegt. Ein geübter Radfahrer kann das auf dem „RüberRadler“ erkunden.     

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